private erfahrungen

auch mein privates umfeld möchte ich ihnen nicht vorenthalten.

nach meiner rückkehr aus den usa habe ich meine heutige frau susanne kennegelernt. wir sind beide aktiv und so fanden wir schon sehr bald viele gemeinsamkeiten wie den turnverein, den schneesport oder das motorradfahren.

am 13. august 1994 haben wir geheiratet. 1997 kam unser sohn patrick gesund zur welt. Sie kennen sicher den spruch: hauptsach gsund!
dass nicht alles schwarz oder weiss ist, mussten wir dann am 6.6.1999 erfahren, unsere tochter lea erblickte das licht der welt. wir waren überglücklich und erwarteten, sie in ein paar tagen nach hause nehmen zu dürfen. es kam anders. nach 3 tagen nachdem ein arzt ein geräusch auf dem herz feststellte, wurde unsere lea unmittelbar nach dem gespräch mit dem kardiologen mit der rega ins unispital zürich geflogen um sie einen tag später notfallmässig zu operieren.

ihr aortabogen war, verursacht durch einen chromosomenfehler catch22 unterbrochen und machte diese operation unumgänglich. 3 monate und 3 operationen später durften wir sie mit nach hause nehmen. 3 monaten in denen wir alles erleben durften.
https://de.wikipedia.org/wiki/mikrodeletionssyndrom_22q11

Von besten ärzten (unter anderem prof. dr rené pretre), einfühlsamen pflegepersonal, und vielen neuen freunden die unsere oder ihr schicksal mit uns teilten. Es gab da aber auch die andere seite, freunde die ihre kinder verloren, ärzte die mit der situation überfordert waren etc. auch hier ist nicht alles schwarz oder weiss.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Pr%C3%AAtre

lea musste sich dann noch 2 weiteren operationen unterziehen.
die schule war eine der grössten herausforderungen.

während patrick sich mit mobbing und anderen themen durch die schule „kämpfen“ musste, um einen erfolgreichen abschluss als automobilfachmann nutzfahrzeuge zu erhalten, ist das thema bei lea definitiv schwieriger und umfassender.

eine schule bzw. lehrer die den weg der integrativen schule partout nicht umsetzen wollten. die vielen themen mit der invalidenversicherung, stiftungen die nicht umsetzen was in ihrem stiftungszweck verankert ist. es ist umfangreich und es gibt auch hier positives zu erwähnen. die vielen menschen, die versuchen lea bei ihrer arbeit und ausbildung zu unterstützen und dies auch weiterhin tun.

als besitzer einer eigentumswohnung habe ich zudem auch einige erfahrungen im umgang mit nachbarn, stockwerkeigentümer, gemeinden und ämtern machen dürfen. auch diese erfahrung teile ich gerne mit ihnen.

da ich mich auch gerne privat aktiv einsetze, blicke ich auf einige vorstandstätigkeiten als technischer leiter, platzchef oder captain in einem golfclub zurück. auch in diesen funktionen gab es etliche situationen zu meistern die ihnen vermutlich nicht unbekannt sind.

meine erfahrung auch daraus: es ist nie alles schwarz oder weiss!